Kategorien
Kunst Literatur

Ich des Ichs

Denn seit Menschengedenken kann das Bild, dass die Welt dem bloßen menschlichen Auge geboten hat, kaum anders erscheinen als ein mörderisches Schlachtfeld für eine verlorene Sache. So war es, und so wird es bleiben, bis der Mensch aufhört, sich bloß als den Träger des Konflikts zu betrachten. Bis er die Aufgabe in Angriff nimmt, das „Ich seines Ichs“ zu werden. H. Miller, Sexus (Kapitel 9)